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Historische Wahrheit vor "politischer Korrektheit"
Für ein effizienteres Vertreten gemeinsamer Interessen im BdV

Jochen Zauner (JZ) im Gespräch mit David Bergius (DB), Vorsitzender der AG Junge Generation im BdV, Landesverband Nordrhein-Westfalen:

David BergiusJZ: Lieber David, seit März 2004 bist Du Vorsitzender der AG Junge Generation im Bund der Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen. Wie bist Du auf die Thematik aufmerksam geworden und was sind Deine persönlichen Anliegen? Was möchtest Du bewirken?

DB: Für die Sache der Vertriebenen und für die historischen deutschen Ostgebiete habe ich mich schon lange interessiert. Ich habe mich aber erst vor einem Jahr entschlossen, in diesem Bereich auch politisch tätig zu werden. Ich finde, man kann diesen Themenkomplex nicht nur den Historikern überlassen. Mein Anliegen ist dabei, möglichst viele andere junge Leute, die vielleicht schon an der Thematik Interesse haben, für die Verbandsarbeit zu gewinnen. Ich möchte vor allem dabei mithelfen, daß wieder der historischen Wahrheit der Vorzug vor der "politischen Korrektheit" gegeben wird. In dieser Sache stehen wir wesentlich besser da als noch vor einigen Jahren, als von deutschen Opfern der Vertreibung oder auch des Bombenkrieges noch gar nicht geredet werden durfte. Des weiteren muß es viel stärker in das öffentliche Bewußtsein dringen, daß Deutschland mit dem Verlust der Ostgebiete auch kulturell viel verloren hat und die Reste, die es von dieser Kultur in den betreffenden Gebieten oder auch hier im Westen noch gibt, unbedingt erhalten werden müssen.

JZ: Welche Aufgaben hast Du mit Deinem Amt übernommen und wie ist Die AG Junge Generation aufgebaut, wie funktioniert sie?

DB: Mein Aufgabenbereich ist vor allem die Organisation von Seminaren und von Veranstaltungen in der Öffentlichkeit als auch die Zusammenarbeit mit jungen Vertretern der Landsmannschaften. Die AG Junge Generation umfaßt alle Jugendorganisationen der Landsmannschaften in NRW.

JZ: Wie verläuft aus Deiner Sicht allgemein die Zusammenarbeit mit den landsmannschaftlichen Jugendorganisationen und insbesondere mit dem BJO?

DB: Diese ist noch verbesserungsfähig. Dadurch, daß der BJO auf Bundesebene wohl die aktivste Jugendorganisation in unserem Bereich ist, ist der Kontakt zum BJO am intensivsten und trägt erste Früchte. Insgesamt ist aber eine gewisse Engstirnigkeit anzutreffen, wenn es darum geht, gemeinsam Veranstaltungen zu machen - als ob es dabei gleich um die Eigenständigkeit der Jugendorganisationen ginge. Letztendlich sollte doch nicht ein bestimmter Verein im Vordergrund stehen, sondern wir sollten alle an die gemeinsamen wichtigen politischen Aufgaben denken.

JZ: Welche Vorhaben sind in letzter Zeit verwirklicht worden und Veranstaltungen und Maßnahmen stehen in der näheren Zukunft an?

DB: Es gab eine Flugblattaktion zum Tag der EU-Osterweiterung zum am 1. Mai 2004 in Düsseldorf. Dort wurde für das Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin geworben. Im letzten Herbst [2004] wurde ein Seminar in Münster veranstaltet, das zusammen mit dem BJO veranstaltet wurde und Westpreußen zum Thema hatte. Zum Tag der Kapitulation Königsbergs am 9.4. [2005] ist eine weitere Veranstaltung geplant. Außerdem wird im Herbst [2005] ein Seminar in Düsseldorf stattfinden, das sich aus Anlaß des 750jährigen Bestehens mit Königsberg befassen wird.

JZ: Wir haben bis jetzt hauptsächlich von der Arbeit auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen gesprochen. Wie sieht es mit der AG Junge Generation auf Bundesebene aus?

DB: Die AG Junge Generation auf Bundesebene muß wieder mit mehr Leben gefüllt werden. Erste Ansätze dazu zeigten sich auf einem Seminar letzten Winter [2004] in Görlitz, zu dem auch viele junge Leute der deutschen Volksgruppe aus Oberschlesien kamen. Auch dort gibt es noch viel zu tun.

JZ: In welchen Bereichen siehst Du allgemein die Schwerpunkte der AG Junge Generation?

DB: Die Aufgabenverteilung ist so gedacht, daß sich der BdV und damit auch die AG Junge Generation auf die Arbeit in der Bundesrepublik konzentriert, während in den Heimatgebieten die Landsmannschaften und deren Jugendorganisationen federführend sein sollen. Dabei gibt es natürlich Überschneidungen in der politischen Arbeit, wofür die AG Junge Generation Koordinator sein soll.

JZ: Lieber David, vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch mit David Bergius führte Jochen Zauner Anfang 2005


PDF  Erklärung der BdV-Nachwuchsorganisationen vom 12.11.2006


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Quelle:
BJO www.ostpreussen-info.de/bjo/agjgnrw.htm, 2005


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Stand: 01. Januar 2013