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BdV-Veranstaltungstermine 2009



Liebe Mitglieder und Freunde der Jungen Generation des BdV NRW,

ich möchte Euch hiermit rechtherzlich zu unserer ersten Veranstaltung im Jahre 2009 einladen.

Am 21.02.2009 treffen wir uns kurz nach 10.00 Uhr im Haus Schlesien in Königswinter (nahe Bonn). Seit 30 Jahren dient es als Begegnungsstätte der Schlesier und möchte auch Nicht-Schlesiern dieses schöne Land näher bringen. Wir werden eine Führung durch das zum Haus gehörende Museum für schlesische Landeskunde bekommen, dort die Dauerausstellung anschauen und anschließ end in einem Zeitzeugengespräch das Gesehene vertiefen. Die Schlesische Geschichte und Volkskunde ist dermaßen vielschichtig und kulturell wertvoll, dass wir wohl länger als einen Tag bräuchten, sie zu verstehen. Einige Eindrücke sollten wir uns aber nicht entgehen lassen: das schlesische Bergbauwesen, große Dichter wie Joseph von Eichendorff und Gerhart Hauptmann, Landschaften von der Oder bis zum Riesengebirge und die Legende des Rübezahl.

Ich hoffe Euch zahlreich begrüßen zu dürfen
Markus Häßelbarth

Haus Schlesien  
Deutsches Kultur- und Bildungszentrum e.V.
Dollendorfer Straße 412, 53639 Königswinter-Heisterbacherrott
Telefon 02244 / 886-0, http://www.hausschlesien.info/index.php

zum Veranstaltungsbericht

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ZgV-Pressemitteilung vom 5. März 2009
weitere Informationen:  www.Z-g-V.de


Wanderausstellung  "Erzwungene Wege"
Flucht und Vertreibung
im Europa des 20. Jahrhunderts

Termine und Stationen im Jahr 2009:

13. März bis 19. April 2009
Nürnberg, Museum Industriekultur, Äußere Sulbacher Str. 62, 90491 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.00 - 17.00 Uhr,  Sa.-So. 10.00 - 18.00 Uhr
Museumseintritt: 5,-- €

29. April bis 7. Juni 2009
Erfurt, im Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Str. 1, 99096 Erfurt

17. August bis 18. Oktober 2009
Recklinghausen, im Vestischen Museum zu Recklinghausen, Hohenzollnerstr. 12, 45659 Recklinghausen

3. November bis 29. November 2009
Hannover, im Rathaus Hannover, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Information zur Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. Eine chronologische Linie bietet einen Über­blick über die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Flucht, Vertreibung und Genozid im 20. Jahrhundert. Diese Ereignisse werden jeweils in ihrem historischen Kontext behan­delt. Neben den menschlichen Tragödien werden auch die kulturellen Verluste dargestellt. Zeitzeugenberichte reflektieren europäische Einzelschicksale.

Als Hauptursache für Vertreibungen ethnischer Gruppen und Minderheiten gilt vor allem die Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates. Menschen wurden auf den Weg ge­zwun­gen oder vernichtet, weil sich Staaten davon eine Frieden fördernde Wirkung ver­sprachen oder weil diese Gruppen gewaltsamen Hegemonialansprüchen im Weg standen. Ras­sis­mus und Antisemitismus waren unabhängig vom Nationalismus eigene Motive für Vertreibung und Vernichtung.

Die unterschiedlichen Beweggründe und Rahmenbedingungen für Vertreibungen werden am Beispiel folgender Schicksale sichtbar gemacht:

Ø       1915/1916

Der Völkermord an den Armeniern

Ø       1922/23

Vertreibung, Massaker und nachträgliche völkerrechtliche Legitimierung von "Bevölkerungsaustausch": Der Lausanner Vertrag und die Folgen für Griechen und Türken

Ø       Ab 1933

Die Vertreibung der Juden Europas als "Baustein des Holocaust"

Ø       1939/40 bis
1944/47

Die Umsiedlung der West-Karelier

Ø       1939 bis
1949

Zwangsumsiedlungen, Vertreibungen und Deportationen der Polen, der Balten und der Ukrainer

Ø       1945 bis
1946

Die Vertreibung der Ungarn aus der Tschechoslowakei

Ø       1944 bis
1946/48

Die Vertreibung und Verschleppung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs

Ø       1944 ff.

Die Vertreibung der Italiener aus Jugoslawien

Ø       1963/1964
und 1974

Vertreibungen als Folge des Zypern-Konfliktes

Ø       1990er

      Jahre

Kriege und Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien: Das Beispiel Bosnien und Herzegowina

Ausstellungskonzeption und Realisierung: Katharina Klotz, Doris Müller-Toovey (Klotz/Müller-Toovey GbR, Berlin) und Wilfried Rogasch.

Veranstalter: Bund der Vertriebenen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.

PDF-Datei Programm als PDF-Datei ausdrucken

weitere Informationen

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Ausstellung der Stiftung
ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN

„Die Gerufenen“

 
Das  ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN eröffnet am 16. Juni 2009 im Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin
eine Ausstellung zum Thema Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa.

Die Ausstellung ist vom 16. Juli bis 30. August täglich von 10 bis 20 Uhr zu sehen und zeigt die Besiedlung Mittel- Ost- und Südosteuropas  durch Deutsche.

Die deutsche Ostsiedlung begann im Mittelalter. Zu ihren Pionieren gehörten die Mönchsorden, insbesondere die Zisterzienser. Bauern, Kaufleute und Handwerker wurden von Herrschern oder lokalen Grundherren angeworben. Strukturschwache Gebiete sollten durch neue Bewohner gefördert, Grenzen gesichert werden. Weitreichende Privilegien dienten als Anreiz. Unterschiedliche Motive bewegten die Menschen dazu, die Heimat zu verlassen und in der Ferne ihr Glück zu suchen. Gezeigt werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen, die zur Einwanderung reizten, von den Siedlern angestoßen oder verstärkt wurden.

Geographisch gelangt halb Europa in den Blick: von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und vom Böhmerwald bis zum Kaukasus. Es werden Siedlungsgebiete vorgestellt,  in denen Deutsche gemeinsam mit anderen Völkern lebten und die nicht zum 1871 begründeten Deutschen Reich gehörten.

Dargestellt wird eine Zeitspanne von 800 Jahren anhand von Themenschwerpunkten. Diese sind:

Böhmen-Mähren
Bäderkultur – Die Ressource Wald

 Baltikum
Adel – Städtische Wirtschaft – Universität Dorpat

 Westkarpaten
Städte der Zips – Miteinander leben in Pressburg – Bergbau

 Siebenbürgen
Bäuerlicher Reichtum – Kirchenburgen – Gottschee

 Donauraum
Land- und Viehwirtschaft – Normierte Kolonisation

 Łódź Wolhynien Litauen
Textilindustrie – Eisenbahnbau

 Galizien Bukowina
Innere Mission – Nationale und religiöse Toleranz

 Schwarzmeer Bessarabien Wolga
Landwirtschaft – Religion & Bildung – Städtisches Leben

In den Siedlungsgebieten entstand eine Vielfalt an städtischen und ländlichen Lebensformen. In den multiethnischen Städten und Landstrichen lebten unterschiedliche Völker, ethnische und religiöse Gruppen über einen langen Zeitraum friedlich zusammen. Deutsches Leben in den vorgestellten Regionen ist heute weitgehend Vergangenheit.

ZgV-Pressemitteilung vom 10. Juli 2009
weitere Informationen: aktuelle Berichterstattung
sowie: www.ausstellung-die-gerufenen.de/


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