Junge Generation
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BdV-Veranstaltungstermine 2009



Königsbergmuseum

Am 22.08. machen wir einen Ausflug nach Duisburg ins Königsbergmuseum. Die Dauerausstellung erinnert an wichtige Ereignisse der Stadt und präsentiert berühmte Persönlichkeiten aus der Geschichte, der Politik, der Literatur, der Kunst und der Musik.
Was wäre Preußen ohne Königsberg? Die enge Verzahnung Königsbergs mit der gesamtdeutschen Geschichte spiegelt sich auch in der Ausstellung wieder. Angefangen bei der deutschen Ostkolonisation bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges wird die Vergangenheit lebendig. Auch die unter dem Namen Kaliningrad fortgesetzte Stadtgeschichte wird nicht ausgelassen.
Da sich die Kombination aus Museumsführung und Zeitzeugengespräch bereits im Februar beim Besuch von Haus Schlesien bewährt hat, soll die Idee erneut aufge-griffen werden. Wir dürfen uns sicherlich wieder über interessante und eindrucksvolle Gesprächspartner freuen.
Termin: Sonnabend, 22.08.2009
Treffpunkt: Foyer des Königsbergmuseums, Johannes-Corputius-Platz 1, 47051 Duisburg
(Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. Kostengünstige Fahrgemeinschaften werden gerne vermittelt.)

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Seminar: „Junge Generation für Menschenrechte“

Besonders heute hat das Thema Menschenrechte eine herausragende Bedeutung. Auch in diesem Jahr möchte die AG Junge Generation im BdV NRW das Thema in den Vordergrund rücken und darüber unter verschiedenen Aspekten ausführlich diskutieren.
Die Menschenrechte schützen alle Menschen vor Unrecht und Schaden. Sie helfen auch dabei, miteinander auszukommen und in Frieden miteinander zu leben. Das Projekt „Junge Generation für Menschenrechte“ soll auf die einzelnen Rechte aufmerksam machen und in diesem Rahmen die Vertriebenengeschichte und die mit der Vertreibung verbundenen Menschenrechtsverletzungen aufzeigen. Darüber hinaus soll der Blick aber auch auf europäische und aktuelle Menschenrechtsverletzungen gerichtet sein.
Termin: Sonnabend, 21.11.2009
Ort: Gerhart-Hauptmann-Haus

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Wanderausstellung  "Erzwungene Wege"
Flucht und Vertreibung
im Europa des 20. Jahrhunderts

Termine und Stationen im Jahr 2009:

13. März bis 19. April 2009
Nürnberg, Museum Industriekultur, Äußere Sulbacher Str. 62, 90491 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.00 - 17.00 Uhr,  Sa.-So. 10.00 - 18.00 Uhr
Museumseintritt: 5,-- €

29. April bis 7. Juni 2009
Erfurt, im Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Str. 1, 99096 Erfurt

17. August bis 18. Oktober 2009
Recklinghausen, im Vestischen Museum zu Recklinghausen, Hohenzollnerstr. 12, 45659 Recklinghausen

3. November bis 29. November 2009
Hannover, im Rathaus Hannover, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Information zur Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. Eine chronologische Linie bietet einen Über­blick über die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Flucht, Vertreibung und Genozid im 20. Jahrhundert. Diese Ereignisse werden jeweils in ihrem historischen Kontext behan­delt. Neben den menschlichen Tragödien werden auch die kulturellen Verluste dargestellt. Zeitzeugenberichte reflektieren europäische Einzelschicksale.

Als Hauptursache für Vertreibungen ethnischer Gruppen und Minderheiten gilt vor allem die Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates. Menschen wurden auf den Weg ge­zwun­gen oder vernichtet, weil sich Staaten davon eine Frieden fördernde Wirkung ver­sprachen oder weil diese Gruppen gewaltsamen Hegemonialansprüchen im Weg standen. Ras­sis­mus und Antisemitismus waren unabhängig vom Nationalismus eigene Motive für Vertreibung und Vernichtung.

Die unterschiedlichen Beweggründe und Rahmenbedingungen für Vertreibungen werden am Beispiel folgender Schicksale sichtbar gemacht:

Ø       1915/1916

Der Völkermord an den Armeniern

Ø       1922/1923

Vertreibung, Massaker und nachträgliche völkerrechtliche Legitimierung von "Bevölkerungsaustausch": Der Lausanner Vertrag und die Folgen für Griechen und Türken

Ø       Ab 1933

Die Vertreibung der Juden Europas als "Baustein des Holocaust"

Ø       1939/40 bis
1944/47

Die Umsiedlung der West-Karelier

Ø       1939 bis
1949

Zwangsumsiedlungen, Vertreibungen und Deportationen der Polen, der Balten und der Ukrainer

Ø       1945 bis
1946

Die Vertreibung der Ungarn aus der Tschechoslowakei

Ø       1944 bis
1946/48

Die Vertreibung und Verschleppung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs

Ø       1944 ff.

Die Vertreibung der Italiener aus Jugoslawien

Ø       1963/1964
und 1974

Vertreibungen als Folge des Zypern-Konfliktes

Ø       1990er

      Jahre

Kriege und Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien: Das Beispiel Bosnien und Herzegowina

Ausstellungskonzeption und Realisierung: Katharina Klotz, Doris Müller-Toovey (Klotz/Müller-Toovey GbR, Berlin) und Wilfried Rogasch.

Veranstalter: Bund der Vertriebenen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.

PDF-Datei Programm als PDF-Datei ausdrucken

weitere Informationen
 

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ZgV-Pressemitteilung vom 5. März 2009
weitere Informationen:  www.Z-g-V.de


Ausstellung der Stiftung
ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN

„Die Gerufenen“

 
Das  ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN eröffnet am 16. Juni 2009 im Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin
eine Ausstellung zum Thema Deutsches Leben in Mittel- und Osteuropa.

 Die Ausstellung ist vom 16. Juli bis 30. August täglich von 10 bis 20 Uhr zu sehen und zeigt die Besiedlung Mittel- Ost- und Südosteuropas  durch Deutsche.

Die deutsche Ostsiedlung begann im Mittelalter. Zu ihren Pionieren gehörten die Mönchsorden, insbesondere die Zisterzienser. Bauern, Kaufleute und Handwerker wurden von Herrschern oder lokalen Grundherren angeworben. Strukturschwache Gebiete sollten durch neue Bewohner gefördert, Grenzen gesichert werden. Weitreichende Privilegien dienten als Anreiz. Unterschiedliche Motive bewegten die Menschen dazu, die Heimat zu verlassen und in der Ferne ihr Glück zu suchen. Gezeigt werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen, die zur Einwanderung reizten, von den Siedlern angestoßen oder verstärkt wurden.

Geographisch gelangt halb Europa in den Blick: von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und vom Böhmerwald bis zum Kaukasus. Es werden Siedlungsgebiete vorgestellt,  in denen Deutsche gemeinsam mit anderen Völkern lebten und die nicht zum 1871 begründeten Deutschen Reich gehörten.

Dargestellt wird eine Zeitspanne von 800 Jahren anhand von Themenschwerpunkten. Diese sind:

Böhmen-Mähren
Bäderkultur – Die Ressource Wald

 Baltikum
Adel – Städtische Wirtschaft – Universität Dorpat

 Westkarpaten
Städte der Zips – Miteinander leben in Pressburg – Bergbau

 Siebenbürgen
Bäuerlicher Reichtum – Kirchenburgen – Gottschee

 Donauraum
Land- und Viehwirtschaft – Normierte Kolonisation

 Łódź Wolhynien Litauen
Textilindustrie – Eisenbahnbau

 Galizien Bukowina
Innere Mission – Nationale und religiöse Toleranz

 Schwarzmeer Bessarabien Wolga
Landwirtschaft – Religion & Bildung – Städtisches Leben

In den Siedlungsgebieten entstand eine Vielfalt an städtischen und ländlichen Lebensformen. In den multiethnischen Städten und Landstrichen lebten unterschiedliche Völker, ethnische und religiöse Gruppen über einen langen Zeitraum friedlich zusammen. Deutsches Leben in den vorgestellten Regionen ist heute weitgehend Vergangenheit.

ZgV-Pressemitteilung vom 10. Juli 2009
weitere Informationen: aktuelle Berichterstattung
sowie: www.ausstellung-die-gerufenen.de/


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Stand: 01. Januar 2013